Sichere Räume in unsicheren Verhältnissen
Wohnheime für sogenannte Vertragsarbeiter*innen in der DDR waren Orte der Isolation, da die Bewohner*innen von der Mehrheitsgesellschaft weitgehend getrennt leben mussten. Es entwickelten sich in den Wohnheimen Aktivitäten wie etwa das gemeinsame Musizieren. Die Wohnheime waren wichtige Räume, um über rassistische Angriffe zu sprechen, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam Schutzstrategien zu entwickeln.